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Rechtliches

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Projekte mit ALA Design Studio.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: August 2026

1. Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen ALA Design Studio, Inhaber Alaaddin Koyuncu, Hüttenstraße 82, 40215 Düsseldorf (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Auftraggeber über Leistungen im Bereich Webdesign, Webentwicklung, Suchmaschinenoptimierung sowie Wartung und Betreuung von Websites.

(2) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

(3) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2. Vertragsschluss

(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind.

(2) Der Vertrag kommt durch schriftliche oder in Textform erklärte Auftragsbestätigung des Auftraggebers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

(3) Grundlage des Vertrags ist das jeweilige Angebot einschließlich der darin beschriebenen Leistungen.

3. Leistungsumfang

(1) Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem Angebot. Nicht ausdrücklich genannte Leistungen sind nicht geschuldet.

(2) Der Auftragnehmer erbringt die Leistungen nach dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses üblichen Stand der Technik.

(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Dritte als Erfüllungsgehilfen einzusetzen.

(4) Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, insbesondere eine bestimmte Anzahl an Besuchern, Anfragen oder Platzierungen in Suchmaschinen, wird nicht geschuldet. Suchmaschinenbetreiber entscheiden eigenständig über die Aufnahme und Bewertung von Inhalten.

4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte, Texte, Bilder, Logos und Zugangsdaten rechtzeitig und in geeigneter Form bereit.

(2) Der Auftraggeber versichert, dass er über die erforderlichen Nutzungsrechte an den bereitgestellten Inhalten verfügt. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung dieser Pflicht entstehen.

(3) Verzögert sich die Leistungserbringung, weil der Auftraggeber erforderliche Mitwirkungshandlungen nicht rechtzeitig erbringt, verlängern sich vereinbarte Termine entsprechend.

(4) Reagiert der Auftraggeber über einen Zeitraum von mehr als 30 Tagen nicht auf Rückfragen oder Abnahmeaufforderungen, ist der Auftragnehmer berechtigt, das Projekt in dem erreichten Stand abzurechnen.

5. Termine und Fristen

(1) Genannte Termine sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.

(2) Verbindliche Termine setzen die rechtzeitige Erfüllung der Mitwirkungspflichten des Auftraggebers voraus.

6. Änderungen und Zusatzleistungen

(1) Im Angebot enthalten sind zwei Korrekturschleifen nach Vorlage des Entwurfs, sofern nichts anderes vereinbart ist.

(2) Wünscht der Auftraggeber nach Vertragsschluss Änderungen, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden diese gesondert angeboten und nach Freigabe berechnet.

7. Abnahme

(1) Nach Fertigstellung zeigt der Auftragnehmer die Abnahmebereitschaft an. Der Auftraggeber prüft die Leistung innerhalb von 14 Tagen.

(2) Die Abnahme gilt als erteilt, wenn der Auftraggeber innerhalb dieser Frist keine wesentlichen Mängel in Textform rügt oder wenn er die Website in Betrieb nimmt.

(3) Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

8. Vergütung und Zahlung

(1) Die Vergütung ergibt sich aus dem Angebot. Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.

(2) Bei Projekten ab einem Auftragswert von 1.000 € ist eine Anzahlung von 50 % bei Auftragserteilung fällig. Der Restbetrag wird mit Abnahme fällig.

(3) Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zahlbar.

(4) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.

(5) Wiederkehrende Leistungen wie Wartung und Betreuung werden monatlich im Voraus abgerechnet.

9. Nutzungsrechte

(1) Der Auftraggeber erhält mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung das räumlich und zeitlich unbeschränkte, nicht ausschließliche Recht zur Nutzung der erstellten Website für den vertraglich vorgesehenen Zweck.

(2) Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben alle Rechte beim Auftragnehmer.

(3) Domain, Hosting-Zugänge und Inhalte stehen dem Auftraggeber zu. Der Auftragnehmer übergibt auf Verlangen alle zur eigenständigen Nutzung erforderlichen Zugangsdaten.

(4) Eine Weitergabe oder Weiterveräußerung der erstellten Arbeiten an Dritte bedarf der Zustimmung des Auftragnehmers.

(5) Bei eingesetzten Fremdleistungen wie Schriftarten, Bildmaterial oder Softwarebibliotheken gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen der Anbieter. Der Auftragnehmer weist den Auftraggeber auf lizenzpflichtige Bestandteile hin.

10. Referenznennung

Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellte Website unter Nennung des Auftraggebers als Referenz zu benennen und abzubilden. Der Auftraggeber kann dem jederzeit in Textform widersprechen.

11. Gewährleistung

(1) Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die Leistung die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit aufweist.

(2) Mängel sind unverzüglich nach Feststellung in Textform anzuzeigen. Unternehmer haben offensichtliche Mängel innerhalb von zwei Wochen nach Abnahme zu rügen.

(3) Der Auftragnehmer beseitigt Mängel durch Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl, kann der Auftraggeber Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.

(4) Keine Mängel sind Abweichungen in der Darstellung, die auf besondere Hard- oder Softwarekonfigurationen des Auftraggebers, auf veraltete Browserversionen oder auf nachträgliche Änderungen durch den Auftraggeber oder Dritte zurückgehen.

(5) Die Gewährleistungsfrist beträgt gegenüber Unternehmern ein Jahr ab Abnahme, gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Fristen.

12. Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

(4) Der Auftragnehmer haftet nicht für Störungen, die auf Ausfälle von Hosting-, Domain- oder sonstigen Drittanbietern zurückgehen.

(5) Der Auftraggeber ist für die Sicherung eigener Daten verantwortlich.

13. Rechtliche Inhalte

(1) Der Auftragnehmer schuldet keine Rechtsberatung. Die Erstellung und Prüfung von Impressum, Datenschutzerklärung, Allgemeinen Geschäftsbedingungen und sonstigen Rechtstexten obliegt dem Auftraggeber.

(2) Stellt der Auftragnehmer Vorlagen oder Textbausteine bereit, ersetzen diese keine rechtliche Prüfung. Eine Haftung für deren rechtliche Richtigkeit und Vollständigkeit wird nicht übernommen.

14. Wartung und laufende Betreuung

(1) Wartungsverträge werden auf unbestimmte Zeit geschlossen und können von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.

(2) Der Umfang der Wartungsleistungen ergibt sich aus dem Angebot.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

15. Kündigung von Projektverträgen

(1) Der Auftraggeber kann den Vertrag jederzeit kündigen. In diesem Fall steht dem Auftragnehmer die Vergütung für die bis dahin erbrachten Leistungen zu.

(2) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

16. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnisse der anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.

17. Datenschutz

Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung. Soweit der Auftragnehmer im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.

18. Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen werden.

(2) Ist der Auftraggeber Unternehmer, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Düsseldorf.

(3) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform.

(4) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

(5) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Stand: 08/2026

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